Provinz Jämtland

Eine Reise nach Jämtland führt Besucher zurück in die schwedische Vergangenheit und verführt, von den mythischen Trollen zu träumen, die in den schwedischen Wäldern leben sollen. Jämtland ist eine der bedeutenden historischen Provinzen des Landes Schweden. Im Mittelalter war die historische Landschaft Jämtland ein unabhängiges Staatsgebiet an der Grenze zu Lappland. Bis heute identifizieren sich die Menschen hier mit der Geschichte und Kultur ihrer Landschaft. Jämtland zeichnet sich bis heute durch seine starke Bindung an Norwegen und den unabhängigen Geist seiner Menschen aus.

Die Gebirgslandschaften Jämtlands entdecken

Jämtland lädt Besucher zum Wandern und Bergsteigen in unberührter Natur mit tiefen stillen Seen und dunklen grünen Wäldern ein. Mit viel Glück können Besucher auf Wanderungen noch Elche sehen und in den klaren Flüssen schillern Forellen. Es grenzt direkt an die Skanden, das skandinavische Gebirge, das sich bis zu 3000 Meter in die Höhe windet, um dann wieder in breite Täler abzufallen. Die breiten Flüsse Indalsälven und Ljungan durchziehen die imposante Landschaft. Die Landschaft wird durch den schroffen Berg Stosylen - den großen Dom - dominiert, der über 1700 Meter hoch ist. Der große Dom galt noch bis vor 200 Jahren als unbezwingbar. Heute allerdings ist der Stosylen einer der beliebtesten Berge zum Wandern und Bergsteigen in der Gegend. Entsprechend vielfältig ist das landschaftliche Bild Jämtlands.

Auf den Spuren der Samen in Jämtland

Bis heute findet man in der Landschaft Relikte aus der langen Zeit samischer Besiedlung. Am Bekanntesten ist das kleine Dörfchen Njaarke, das bereits eine über 1000 Jahre alte Tradition samischer Kulturgeschichte hat. Die Gegend um das kleine Dörfchen galt in der Vergangenheit als reiches Jagdgebiet, in dem es sich in Wohlstand leben ließ.

Andere ehemals von den Samen erschlossene Kulturlandschaften sind heute weitgehend menschenleer. Im Naturreservat Valadalens finden sich heute nur noch Spuren menschlicher Besiedlung. Auf Wanderungen durch das Reservat öffnet das verlassene Samenörtchen Grönvallen das Tor in die Vergangenheit Jämtlands. Inmitten von Moorlandschaften und niedrigen Sträuchern bleibt der Winter hier lange und der Schnee schmilzt spät. Noch bis in die 1930er Jahre kamen jedes Jahr Samen ins Dorf Grönvallen, um hier den Winter zu verbringen.

 

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Jämtland bewahrt seine Einmaligkeit im Naturreservat

Das Naturreservat Valadalens erhält die regionaltypische Fjälllandschaft Jämtlands. Das Reservat lädt zu ausgedehnten Wanderungen im gut ausgebauten Wegenetz des Reservats ein. Besucher können sowohl mit dem eigenen Zelt hier campieren, die vielen Schutzhütten im Gebiet aufsuchen oder in der luxuriösen Fjällstation einchecken, die heute alle Annehmlichkeiten eines modernen Hotels bietet.

Im Reservat ist die Natur Jämtlands so intakt, dass sich die typische Moorlandschaft mit ihrem niedrigen Strauchbewuch Lebensraum für eine Reihe von Hirschen und Elchen bietet. Das reiche Fischvorkommen in den Flüssen und Seen zieht darüber hinaus regelmäßig Angler an. Jämtland verbindet Geschichte und Natur zu einem einmaligen Erlebnis.

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